Mit diesem Trick werden Sie unsichtbar im Netz

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Sehr viele Internetnutzer sorgen sich viel zu wenig um ihren privaten Datenschutz im Internet. Dabei ist der Trick doch ganz einfach mit dem sie die Identität des verwendeten Computers verschleiern: Und schon ist eine Ortung nicht mehr möglich.

Immer wenn wir ins Internet gehen, bekommt unser Computer eine sogenannte IP-Adresse vom Internetanbieter zugewiesen. Mit dieser ganz individuellen Nummer lässt sich der Standort des Rechners und mit Geschick unsere Identität herausfinden.

Es gibt da aber einen ganz einfachen Trick, die eigene IP-Adresse zu verbergen. Man muss nur in dem Browser die Website www.hidester.com/proxy/ aufrufen. Man gibt dann den Link für die gewünschte Website in das Eingabefenster ein und klickt anschlieβend auf „Surf anonymously“.

Beim Aufrufen der Seite über Hidester wird die IP-Adresse des Nutzers gar nicht an den Seitenempfänger weitergegeben.

Wie Hidester funktioniert?

Die Website Hidester ist ein sogenannter Proxy, sowas wie ein Vermittler, der zwischen Nutzer und Empfänger geschaltet ist. Der Nutzer sendet seine Website-Anfrage erst an den Vermittler, der die Daten und die IP-Adresse verschlüsselt, erst dann kommt die Verbindung mit der gewünschten Webseite zustande.

So kann nicht mehr zurückverfolgt werden, wer die Seite egentlich gerade besucht. Folglich ist keine Identifizierung möglich. Dazu kann man auswählen, ob der Vermittler auf einem EU- oder einem US-Server sitzen soll, so können auch in Ländern wie China oder der Türkei zensierte Seiten und Inhalte aufgerufen werden.

Hidester bietet auch Schutz vor Hackern

Hidester verspricht, dass die Verbindung verschlüsselt ist und den Nutzer ebenfalls vor Hackern schützt, besonders in öffentlichen WLAN-Netzwerken. Trotz der Verschlüsselung ist die Verbindung dazu noch schnell genug, um Videos zu streamen.

Im Praxis-Test konnten zwar auf sehr vielen, aber nicht auf allen Internetseiten Videos wiedergegeben werden. Youtube hat aber einwandfrei funktioniert. Insgesamt hat unser Kurztest ergeben, dass die eigene IP-Adresse durch Hidester tatsächlich zuverlässig versteckt wird.

Bei privaten Daten im Netz ist Vorsicht geboten

Trotz der gelungenen Umsetzung von Hidester, sollten Sie sehr empfindliche Daten wie Bankkontozugänge, Kreditkartendaten und Passwörter, lieber nicht über den Proxy schicken. Das Unternehmen versichert zwar, solche Nutzerdaten nicht zu speichern und auch an keine weitere Instanz weiterzugeben aber eine Garantie dafür gibt es bekanntlich nie.

Ihr Internetanbieter kann zwar sehen, ob Sie Hidester benutzen, dann ist aber auch Schluss. Alle Seiten, die über Hidester aufgerufen werden, können nicht nachverfolgt werden.

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